Der 27. Juni 2018 auf der Bienenwiese

Die vierte und letzte Gartenmusik 2018

Das Finale der diesjährigen Gartenmusik stand im Zeichen der „schönsten Ohrwürmer“ und „the best of“. Passend zum Zehnjährigen: das Jubiläumswetter.
Das Bläsertrio „Die Buntspechtinnen“ mit zwei Tenorsaxophonen (Georgia Ch. Hoppe, Gisela Rockholtz) und einer Bassklarinette (Katrin Holzmann) brachte satte, warme Töne auf die Wiese. Sonnenaufgang (ein Psalm), Cotton Mill, ein letzter Tango und ein late, late Blues (Fussball?). Und natürlich der kriminelle Walzer in Moll. Gelassen, fetzig und sehr stimmig im sanften Abendwind (Respekt!).
Das Duo „Nur Zwei in Concert“, Carolin Becker (Gesang und Texte) und Reinhard Glüer (Gitarre, singt aber auch gelegentlich) präsentierten ihr best-of-Programm. Gemein oder Gänsehaut (G-G), beides können sie bestens. Das Perlhuhn auf Ipanema nebst Gatten, Fragile oder Free, in York oder im Dschungel, Bourbon Street oder Deutsche Bahn. Genüsslich Gegensätzlich. Kaa und Cry me a river: 4G!

Der 20. Juni 2018 auf der Bienenwiese

Die dritte Gartenmusik 2018

Die Altonetten, der Elternchor des Gymnasium Altona, sangen an diesem Abend zum vierten Mal (2015 Premiere auf der Bienenwiese). Wir hörten Hits wie "Walking in Memphis", "Streets of London" und "Killing me softly", eine besondere Herausforderung an die beiden Supermänner im Frauenchor, die sie super bewältigten. Chorleiter Michel Blümel warb denn auch für mehr Chormänner. Mann muss dafür auch nicht Eltern sein, sondern Spaß haben am Singen, z.B. von "If I fell in Love with you".Das Publikum hatte Spaß!
Reu Bruhn Combo ist schon seit 2013 auf der Bienewiese bekannt und berüchtigt (Zitat aus unserer Fanpost: "die Außer-der-Reihe-Musikanten mit seltsamen Reimen und Raritäten"). In kleiner Besetzung mit Christian Bruhn (Gitarre, Ukolele) und Klaus Nowakowski (Pongos) wird über sogenannte moderne Kommunikation wie Internet, SMS und Twitter gespottet. Die Combo lästert über "Musik die niemandem wehtut, die niemanden stört, die man leicht überhört . . .".
Wir hörten die "Zug"-Premiere und eine virtuelle Mundharmonika. Der "Wahnsinn in der Welt" wurde zum wundervollen Anlass für wahnsinnige Improvisationen zwischen Christian und Klaus. Wahnsinn!

Der 13. Juni 2018 auf der Bienenwiese

Die zweite Gartenmusik 2018

Die Faltenrockies - in kleiner Besetzung - ließen sich von der kühlen Brise nicht beeindrucken Die fünf Ladies schraubten sich mit einem mehrgängigen Tonmenü in die richtige Stimmlage. Takt- und stimmsicher sangen sie unter schwungvoller Leitung der "Stimmgärtnerin" Eva Niethammer. In den Schlusskanon stimmte ein begeistertes Publikum mit ein.
Im zweiten Teil des Juniabends hörten wir Vanessa Cetin (Akkordeon), Annette Lingenauber (Qerflöte) und Claudia Schottdorf (Altsaxofon) mit Folk und Klassik. Die fehlende Abendsonne wurde mit Hits wie "La Paloma" und "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt" auf die Bienenwiese gezaubert.

Der 6. Juni 2018 auf der Bienenwiese

Die erste Gartenmuse 2018

Ragas für jede Tageszeit
Fernöstliches erklang am 6. Juni bei Jubiläumswetter auf der Bienenwiese.
Georgia Hoppe und Julian Schäfer weihten uns ein in die Welt der Ragas, die vielfältigen Ausdrucksformen klassischer indischer Musik. Zeiten und Stimmungen spiegeln sich in den Ragas, der Abend, der Morgen, der Frühling, die Romantik und die Bienenwiese. Auf sechs Instrumenten, Saxofon, Klarinette, Gitarre (Georgia), Shakuhachi, Bansuri und Saz (Julian) wurde mit den mindestens 22 Tönen der indischen Oktave gespielt, mit Abstechern nach Japan und Blinzeln zum westlichen Jazz.
Ein schöner und spannende Start der diesjährigen Gartenmusik.

Gartenmusik 2017
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Der 29. Juni 2016 auf der Bienenwiese

Die fünfte und letzte Gartenmuse 2016

Die Reu Bruhn Combo kannten wir schon aus den letzten Jahren - aber nur zur Hälfte. Diesmal in voller Besetzung: Christian Bruhn, Texte, Kompositionen, Gitarre und Gesang, Ginger Wade am Bass (Yeah!), Rolf Pifnitzka mit vier Saxophonen und Klaus Nowakowski am Schlagzeug. Tiefsinn und Blödsinn, Oberflächlichkeiten und Obsessionen, Melancholie und Gelächter, Lust und Schmerz, Hohn und Spott über die (Lebens-)Lügen, versuchte und erlittene Täuschungen, die rosarote oder auch schwarze Brille - das Leben ist kein Ponyhof. Die bittersüßen Töne durften auf der Bienenwiese nicht fehlen. Die Band verrockt und verjazzt sie gekonnt und mit Vergnügen. Christian Bruhn reimt Ungereimtes und Rolf Pifnitzka schreit es mit dem Saxophon hinaus. Und wenn ihm eins nicht reicht, spielt er schon mal zwei Saxophone gleichzeitig. Ohne Leiden keine Lieder: Das wusste auch das Publikum und forderte erfolgreich mehrere Zugaben! So haben wir dieses Finale genossen auf der idyllischen Bienenwiese, die wohl vorerst vor der Hamburger Bauwut gerettet scheint. Aber die Idylle täuscht, wenn es nach dem Senat geht, sollen die 100 Jahre alten Gärten nebenan plattgemacht werden - nicht für Sozialwohnungen, nicht für Flüchtlinge, sondern für hochpreisigen Wohnungsbau. Es gibt eben kein richtiges Leben im falschen . . . dazu passte die heiße Musik an diesem mittelkühlen Sommerabend.

Zum Nachhören und -sehen: https://soundcloud.com/reu-bruhn-combo

Vielen Dank an alle Musikerinnen und Musiker, allen die geholfen haben und an unsere GastgeberInnen!

Der 22. Juni 2016 auf der Bienenwiese

Die vierte Gartenmusik 2016

"What a day for a daydream", dieses freche Lied ("Lovin`Spoonfull") war das Motto für den herrlichen Tag, der in den lauschigen Sommerabend auf der Bienenwiese mündete. Und dort wurden wir ganz prächtig von Carolin Becker und Reinhard Glüer, dem Duo "Nur zwei in concert" unterhalten.

Gänsehaut, Herzschmerz, Schadenfreude, hier und da etwas unzüchtig, bissig und zärtlich, lauer Sommerwind, Gelächter und spitze Schreie - ein Tag nach Sommersonnenwende: "Autum Leaves", Nina Simone, "House of the rising sun". "Max, die Töhle", musste dran glauben. Das Schei, Schei, "Scheidungslied" und die Patchworkfamily. Und weil das "Perlhuhn" gerade auf Sylt weilt, bekam der Gatte sein Fett weg (gestandenes Gartenmusikpublikum weiß bescheid). "In the Mood", ja, wir waren in Stimmung! Und "Der Mann, DER Mann, aber wenn er den Mund aufmacht!", Mensch Carolin, kannst du nett gemein sein . . .

Carolin macht diese hintersinnigen Neuvertextungen auf bekannte Melodien, und Reinhards Gitarre schleicht sich taktvoll in sie hinein. Ab und an singt Reinhard mit, und auch das klingt wunderbar. Da verstehen sich zwei auf ganz besondere Art, man kann es nur so nennnen: musikalisch, und das ist u.a. übrigens sehr "vernünftig" (Beethoven!). Und im Hintergrund unsere sehr friedliebenden Bienen (vielleicht Reinkarnationen?).

Am Mittwoch, den 29. Juni, geht es weiter mit der letzten Gartenmusik in diesem Jahr: die Reu Bruhn Combo mit Pop, Jazz und frechen Texten. und in voller Besetzung! Ginger Wade - Bass Klaus Nowakowski - Schlagzeug  Rolf Pifnitzka - Saxofone Christian Bruhn - Gesang, Gitarre 

Wer schon mal reinhören möchte: https://soundcloud.com/reu-bruhn-combo

Der 15. Juni 2016 auf der Bienenwiese

Die dritte Gartenmusik 2016

Na also, geht doch! Von wegen Fußballkonkurrenz und Regen: Kein Schiri konnte die Gartenmusik abpfeifen und das Spiel wegen ein paar Hagelkörnchen unterbrechen.

Der Elternchor des Gymnasiums Altona (deutlich gewachsen an Mitgliedern und Repertoir) eröffnete unerschrocken unter dem Zelt bei mittelprächtigem Niederschlag. Gefühlt mindestens 85 Frauen und 2 Männer (die Zählung kam vom Chorleiter, s. Fotos) sangen mit viel Begeisterung internationale, moderne und traditionelle Lieder. Im Publikum wurde kompetent und kräftig mitgesummt. Und bei "Hit the Road Jack" - die zwei Mannen des Chors wurden deutlich vom Publikum gestärkt - verzogen sich die Regenwolken. Öffentliche Probe wurde ernstgenommen, der Chorleiter war unerbittlich. Denn der nächste Auftritt winkt: Bei "Altona macht auf" kann dem Chor demnächst wieder gelauscht werden.

Das Saxophonquartett "Nie wi(e)der Nachbarn" durfte dann unter einem trockenen, wenn auch kühlem Abendhimmel spielen. Wir hatten ein paar, schon wiesenerprobte Stücke: Tänze kubanischer, rumänischer und piratateller (italienischer?) Art. Einige Jazzstücke, in die wir selbst ganz verliebt sind. Ganz frisch, ein Piazolla, zu dem wir endlich die passenden Noten gefunden hatten. Und eine Uraufführung: "Jewrejskaja" - Klezma, Jazz und Marsch gemixt - speziell für das Saxophonquartett von Rolf Fischer (Musiker und Komponist, u.a. in der "Bolschewistischen Kurkapelle", Berlin) komponiert..

Übrigens, so entstanden vor 8 Jahren "Die offenen Proben auf der Bienenwiese" : Die Intiative "Apfelbaum braucht Wurzelraum" hatte - nach erfolgreichem - aber vom Hamburger Senat missachteten Bürgerbegehren zur "Rettung der Kleingärten in Altona" den Hals voll von städtisch verarschter Bürgerbeteiligung. Nun erst mal Luft holen und sich mit good vibrations stärken - für den nächsten Anlauf . . . Und das Quartett "Nie wi(e)der Nachbarn" meinte, warum immer den Nachbarn auf den Senkel gehen? Proben wir doch lieber mal draußen In Kooperation mit der Apfelbaum-Initiative. Auf der Bienenwiese! Gartenmusik. Gute Idee, nicht?

Am Mittwoch den 22. Juni geht es weiter mit dem wiesenerprobten Duo von Carolin Becker und Reinhard Glüer. "Nur zwei in concert". Was heisst hier NUR . . .

Der 8. Juni 2016 auf der Bienenwiese

Die zweite Gartenmusik 2016

Mit satten, warmen, fetzigen und scharfen Tönen aus Saxophon und Klarinette wurde die Bienenwiese an diesem Abend von 8 MusikerInnen gepflegt und verwöhnt:

Die BuntSpechtinnen (Bläsertrio) und Q.W.A.I.N. (Saxophonquintett) spielten mit viel Power und ganz unverstärkt (Tschüss Vattenfall!).

Die Buntspechtinnen starteten den Abend mit einem sanften Morgengebet "Wachet auf . . . " das Publikum spitzte die Ohren und war hellwach!.

Dann trieb sich so allerlei auf der Bienenwiese herum:

Ein Schwan glitt stolz über die Wiese. Feldmarschall Radetzky marschierte forsch durchs Gras. Kommisar Maigret kannte sich schon aus und walzerte beschwingt daher. Auf samtweichen Baritonpfoten setzte ein Panther rosarote Tupfer. Der berühmt Regentanz steppte über die Bienenwiese (denn Regen war nicht). Und das Rotkelchen war natürlich wieder dabei (hatte ja schon am 1.6. geübt).

Und was fehlt noch? Richtig, ein Bach auf der Bienenwiese. Diesen in freier Wildbahn hinzulegen ist nicht gerade einfach, aber Q.W.A.I.N. fugte ihn wunderbar ein.

Klassisch, Dixi, Rock, Pop vom Feinsten.

Die Temperaturen waren ..... aber die Musik war heiß.

Der 1. Juni 2016 auf der Bienenwiese

Start der Gartenmusik 2016

Mit zarten Tönen verzauberten Julian Schäfer (Banduri, Shakuhachi, Saz) und Joachim Kamps (Keyboard) unsere norddeutsche Bienenwiese:
Ein japanischer Garten? Ein indischer Dschungel? Ganz zart etwas cooler Jazz?
Traditionelle und moderne Klänge, Asiatisch-Europäisch war angesagt. Wir lauschten. Wir lauschten!

Da mischten sich die Geräusche der Stadt, der Gärten, der Straße und des nahen Stadions (Heimspiel von Altona 93) mit den Improvisationen des Duos.
Und noch viele mehr wirkten mit: Ein begabter Rauhaardackel setzte einige scharfe Akzente. Der Wind aus Nord-Ost spielte - hin und wieder recht eigenwillig - an der Shakuhachi, Rotkelchen und Keyboard trällerten und trillerten sich zu.

In den Schlussakkord des Duos fiel tosend ein Triumpfschrei aus der Adolph-Jäger-Kampfbahn (Tor für Altonas „Nationalmannschaft“ Altona 93), Applaus auf der Bienenwiese, Applaus bei Altona 93, wieder eine ganz wunderbare Klang-Landschaft!

Eine echte Generalprobe.
(Das Duo wird am kommenden Samstag, 4.Juni, auf Planten und Bloßen spielen)

Und nächsten Mittwoch, am 8. Juni geht es auf der Bienenwiese weiter mit dem Bläsertrio Die BuntSpechtinnen und dem Saxophonquintett Q.W.A.I.N. aus Buchholz

Und der Wind darf gerne mitspielen, wenn er die fetten schwarzen Wolken auch dann wieder zurück über die Elbe treibt.

Juni 2016

Offene Proben auf der Bienenwiese immer Mittwochs Othmarscher Mühlenweg / Ecke Stegelweg

Mi 1.6. um 19 Uhr
Joachim Kamps – Keyboard
Julian Schäfer – Bansuri, Shakuhachi, Saz
Julian Schäfer spielt auf der Bansuri Querflöte indische Raga Modi; auf der Shakuhachi Improvisationen im Stil traditioneller Zen Musik Japans. Im Duo mit Joachim Kamps (Keyboard) mischen sich so asiatische Klangästhetik

Mi 8.6. um 19 Uhr
die BuntSpechTinnen
mit etlichen neuen Stücken und natürlich „Kommisar Maigret“

Q.W.A.I.N. – Saxophonquintett
spielt Pop, Swing und Musicalthemen

Mi 15.6. um 19 Uhr
Elternchor Gymnasium Altona
Traditionell und international
Folk, Pop und Schlager

Nie wi(e)der Nachbarn – Saxophonquartett
Piraten, Prozessionen, Teufel und Tänze

Mi 22.6. um 19 Uhr
„ Nur zwei in concert“
Carolin Becker und Reinhard Glüer
Es gibt bösliebe Kabarettlieder, Lagerfeuersongs und Jazz

Mi 29.6. um 19 Uhr
Reu Bruhn Combo
Drums, Bass, Gitarre, Gesang und Saxofon poppige bis jazzige selbstgeschriebene Melodien mit oberflächlichem Tiefgang

Bienen und Bänke, Hühner und Getränke sind vor Ort. Pick und Nick bitte mitbringen. Regnet es, fallen die Proben ins Wasser.
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Gartenmusik

Offene Proben auf der Bienenwiese

Seit 2009 finden sich alljährlich im Juni gartenbegeisterte MusikerIinnen und Musiker auf der Bienenwiese ein, um unter freiem Himmel im Grünen zu musizieren. Schnell wurden Kleingärtner und Anwohner Fans der Gartenmusik. Klassisches, Swingendes, Balladen, Jazz und Folk, vom Duo bis zum Chor, umsonst und draußen – ein besonderes Vergnügen für laue Sommernächte. Die Musikerinnen und Musiker – Amateure und Profis – engagieren sich mit ihren Darbietungen für den Erhalt der Bienenwiese, diesem idyllischen Ort mitten in Altona. Die "Offenen Proben auf der Bienenwiese" sind eine Kooperation mit "Apfelbaum braucht Wurzelraum" der Initiative zur Rettung der Kleingärten in Altona.